zauber des alltags: von minitornados und baumrasierer

nauen, im letzten sommer. ein minitornado fegt durch unsere straße. draußen sieht es nach weltuntergang aus. wir stehen am kellerfenster und sehen, wie der kleine bistrotisch im vorgarten vom wind hochgerissen und gegen die hauswand geschleudert wird. wir erschrecken und laufen nach oben. das küchenfenster ist noch offen. der regen peitscht von außen an die fensterscheibe, der wind drückt dagegen, so dass wir mühe haben, das fenster zu schließen. draußen ist nichts mehr zu erkennen, es ist nur noch weiß. das ganze dauert nicht länger als zehn, fünfzehn minuten. nachdem das unwetter sich gelegt hat, gehen wir raus. es ist schwül, unsere straße ein reißender bach. die birken in nachbars garten sind umgeknickt, was einen großen feuerwehreinsatz nach sich zieht. eine seltenheit in unserer straße wie auch der minitornado, der in mehreren gärten wütete. viele nachbarn sehen den feuerwehrleuten bei der arbeit zu, auch wir.

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meine beiden jungs, irgendwann des zuschauens überdrüssig geworden, verziehen sich ins wohnzimmer. kindersendung ist jetzt spannender. als ich nach ihnen schaue, sagt mein jüngster:

„kannst du mal bitte sagen, dass die mit dem baum rasieren aufhören sollen.“

wieder muss ich überlegen, was er meint, aber nicht so lange wie bei den fischfedern.

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5 Gedanken zu „zauber des alltags: von minitornados und baumrasierer

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